Meditation – das Alheilmittel?

Meditation – das Alheilmittel?

Meditation ist inzwischen keine Nische mehr es ist sozusagen ein Massenphänomen. Und warum ist das so? Schauen wir uns erst mal die Fakten an und was die Hirnforschung dazu sagt.

Milliarden von Neuronen sorgen dafür, dass wichtige Informationen verarbeitet und unwichtige ignoriert werden. Meditation als Technik der Selbstregulation kann helfen, diese Fähigkeiten noch zu verbessern. Ein Forschungsteam um Dr. Stefan Dürschmid und Dr. Matthias Deliano am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) hat in den elektrophysiologischen Wellen des Gehirns nach Spuren der Meditation gesucht und gezeigt, dass der Grundstein für eine verbesserte Informationsverarbeitung schon bei der ersten Meditationsübung gelegt wird. Hier gehts zum Artikel

Es gibt viele Arten zu meditieren die bekanntesten 3 sind:

Metta – buddhistische Meditation für liebende Güte

Meditiert wird im Sitzen, mit geschlossenen Augen. Die Meditation findet regelmäßig statt, die Dauer der Meditation kann von einigen Minuten bis einigen Stunden reichen. Der Meditierende schickt zunächst liebende Güte an sich selbst und arbeitet sich dann langsam vom Menschen, die ihm nahestehen.

Zazen – Meditieren im Zen-Buddhismus

Zazen ist eine Meditation im Sitzen. Die Augen sind halboffen oder offen, trotzdem soll der Meditierende nicht „aktiv schauen“. Der Schüler wird angehalten Körper und Geist zu beobachten und wahrzunehmen, aber nicht auf Gedanken und Gefühle zu reagieren – d.h. die grundsätzliche Meditationstechnik im Zazen ist die der Achtsamkeit.

Vipassana – Einsicht über Achtsamkeit

Die Vipassana-Meditation ist eine klassische Meditationsart, die auf den Schriften der buddhistischen Theravada-Traditon basiert, aber natürlich nicht Buddhisten offensteht. Vipassana-Meditation werden nicht geführt, d.h. der Meditierende wird weder von den Worten eines Meditationslehrers geführt, noch hat er einen Fixpunkt wie etwa den Atem oder ein Mantra. Stattdessen besteht die innere Praxis aus permanenter achtsamer Wahrnehmung und Konzentration.

Es gibt viele verschiedene Unterarten der Vipassana-Meditation, so auch die bekannten 10-Tage-Vipassana-Retreats nach S.N. Goenka. Langfristig, so sagt es die Wissenschaft, sind Vipassana-Meditierende zufriedener und empfinden weniger Stress.

Es gibt also gute Gründe eine Meditation aus zu probieren und die Wirkung für sich zu entdecken. Es gibt noch eine besondere Form der Meditation vor allem für Einsteiger und Schokoladenliebhaber perfekt.

Die Schokoladenmediatation

Setz dich an einen gemütlichen ruhigen Platz kann auch ein Sessel sein. Nimm deine Lieblingsschokolade mit guter Qualität und schiebe sie dir in den Mund. Nimm die Form und die Oberfläche deutlich wahr. Schiebe es langsam und genüsslich im Mund hin und her. Fühle das Schokoladenstück beim Schmelzen. Wie ist der Geschmack? Eher süß oder ein bisschen bitter? Nimmst du einen Geruch wahr? Wie ist das Gefühl beim schlucken? So verbringst du ein paar Minuten mit Genuss und Glücksgefühl. Man kann dies auch mit einem guten Rotwein machen. Es lenkt alle Gedanken auf eine Sache und schlechte Gefühle und grübeln werden so gestoppt.

Suche dir eine Meditation aus und starte am Besten mit einer Anleitung über eine App, so fällt der Einstieg einfacher.

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